Rassistisches Gewaltverbrechen in Hamburg

In Hamburg ist ein Farbiger bei einer offensichtlich fremdenfeindlichen Attacke brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. „Er hat im Krankenhaus eine zweite Gehirnblutung erlitten“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter und dessen Komplizen.

„Wir müssen von Lebensgefahr ausgehen“, erklärte der Polizeisprecher weiter. Das Opfer, ein 37 Jahre alter Mann, sei ansprechbar, aber nicht vernehmungsfähig.

Fremdenfeindliche Aufkleber
Er hatte mit seinem Auto an einer roten Ampel gestanden, als plötzlich ein Unbekannter einen Aufkleber mit fremdenfeindlichen Aussagen auf seinen Kofferraumdeckel klebte. Als der 37-Jährige sich beschwerte, beschimpfte ihn der Täter und schlug ihn dann mehrfach ins Gesicht. Anschließend stieg er, den die Polizei auf etwa 18 bis 25 Jahre alt schätzt, in einen dunklen Kleinwagen und flüchtete gemeinsam mit dem darin wartenden anderen Mann.

(Bericht aus: www.t-online.de )