Bunt statt Braun in Dortmund-Dorstfeld

Heute, am 6 Februar Versammelten sich das Bündnis Dortmund gegen Rechts, die Linkspartei, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und die antifaschistische Jugend Dortmund auf dem Platz der alten Synagoge im Problembezirk Dorstfeld.
Unter dem Motto „Bunt statt Braun“ wurde die Nazibedrohung in Dorstfeld öffentlich thematisiert.

Schon auf der Hinreise Verteilten Aktivisten der AJD in bunten Verkleidungen Flugblätter in Innenstadt und U-Bahn, die zur Teilnahme an der bevorstehenden Thomas Schulz Gedenkdemo aufrufen.
Die Reaktion der Bürger war großteils sehr positiv, viele sprachen ihr Lob aus.
Ab ca. 12 Uhr umfasste die Veranstaltung in Dorstfeld knapp 80 Teilnehmer.
Bei Redebeiträgen und Sprechchören wurden durchgehend Flyer an die Passanten verteilt. Vereinzelt kam es auch zu Diskussionen mit diesen.
Dass Dorstfeld angeblich eine „national befreite Zone“ sei, viel nur durch die hohe Mengen an faschistischer Propaganda auf, die in Form von Aufklebern den Stadtteil verhunzt.
Deswegen entschlossen sich die Aktivisten der AJD im Anschluss auf die Kundgebung, in Kleingruppen durch Dorstfeld zu ziehen, und diese zu entfernen. Es konnte eine erhebliche Menge an Nazipropaganda entfernt, und weitere Flyer verteilt werden.

Die wöchentlich geplante Aktion in Dorstfeld ist ein wichtiger Schritt zur Rückgewinnung des von Nazis geplagten Stadtteils, und wird auch weiterhin von uns unterstützt werden.

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