Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich verhindert!


Bis ca. 17 Uhr hielten die ca. 6000 angereisten Neonazis ihre Unruhen in der Dresdener Neustadt.
Ebenfalls in der Stadt, ca. 12000 Gegendemonstranten.
Doch es kam nicht zu dem geplanten Aufmarsch. Durch menschliche Blockaden in der gesamten Neustadt konnten die Nazis gestoppt werden

Es kam immer wieder zu Rangeleien zwischen der Polizei und den friedlichen Gegendemonstranten, zum Schrecken der Gegendemonstranten schaffte es die Polizei nicht, an einigen Stellen die Blockaden vor den gewaltbereiten Neonazis zu schützen. Mehrere kleine Gruppen von Neonazis konnten frei durch die Stadt marschieren und nutzten dies aus.
Sie griffen ein alternatives Projekt an. Es gab mehrere Verletzte und einen schwer Verletzten.
Schon am Abend vor dem geplanten Aufmarsches gegen Bombenterror, wurden alternative Projekte wie das autonome Zentrum Conny mit Sprengsätzen angegriffen.
Die Hauptblockade am Albertsplatz war die wohl meist besuchte und wirksamste Blockade. Es kamen ca. 4.500 Gegendemonstranten zu diesem Blockadepunkt.
Unter den dort anwesenden Menschen verteilten Mitglieder der Antifaschistischen Jugend Dortmund Flyer, die zur Teilnahme an der bevorstehenden Thomas Schulz Gedenkdemo aufrufen.
Weitere Blockaden waren ebenfalls zahlreich besucht. Zwischendurch fiel der Zugverkehr in die Neustadt Dresdens aus, da die Schienen von ca. 200 Antifaschisten blockiert wurden. Nach einiger Zeit schafften es dann die Neonazis zum Startpunkt des Aufmarsches zu kommen, doch sie konnten nicht weg. Einige der Neonazis wollten nicht aus den Zügen aussteigen, da die Polizei ihnen „Angst“ machte. Immer wieder gelang es antifaschistischen Gruppen, Neonazis abzufangen. Die Polizei war überfordert und erkannte die Größe der Blockaden als unverhältnismäßig an. Ein Sprecher der Polizei sagte gab bekannt, dass wenn die Blockaden sich ruhig verhielten, sie nicht geräumt würden. Etwa 6.000 Neonazis schafften es dann doch zu dem Sammelpunkt, doch dort wurden sie eingezäunt und der Bahnhof mit mehreren Wasserwerfern abgeriegelt. Da die Neonazis nicht marschieren konnten, wurden sie agressiv und warfen mit Flaschen, Eisbrocken und Feuerwerkskörpern auf die umstehenden Polizisten. Es wurde angeordnet, dass das SEK mit Holzwaffen die Neonazis zur Ruhe bringen sollte. Schließlich rückte dann die örtliche SEK Einheit zum Neustadt-Bahnhof vor.
Mit 12.000 Gegendemonstranten schafften wir es zum ersten mal den Naziaufmarsch in Dresden zu verhindern. Die enttäuschten Neonazis reisten um ca. 17.15 Uhr vom Bahnhof ab und machten sich auf den Heimweg. Die Blamage der Nazis wurde in Dresden laut gefeiert, und wird so bald nicht vergessen werden.

Für mehr Infos und einzelnen Abläufen siehe Dresden Nazifrei

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