Stellungsnahme zu Diffamierungsversuch

Am 31.05. fand eine Protestkundgebung, bezüglich des Übergriffs auf die Besatzung der „Free-Gaza“ Flotte, am Dortmunder Hauptbahnhof statt (siehe Bericht).

Noch am selben Abend erschien ein Kommentar unter einem Indymediabericht über den Nahostkonflikt. In dem Kommentar stand, dass eine Gruppe Protestanten am selbigen Abend noch vor der Dortmunder Synagoge demonstrierten. Angeblich hätte unsere Gruppe dazu aufgerufen, Böller mitzubringen und vor der Synagoge Krawall zumachen.
Die Folge waren wüste Beschimpfungen und Drohungen die uns über Mail erreichten.
Wir möchten betonen, dass kein Mitglied unserer Gruppe im Anschluss an die Protestkundgebung an weiteren Aktionen beteiligt war. Auch deutet momentan nichts darauf hin, dass es eine Protestaktion vor einer Synagoge am vergangenen Montag gegeben hat, da weder linke, noch bürgerliche oder rechte Presseportale über einen derartigen Vorfall berichten.

Hinter diesen Falschmeldungen und Gerüchten steht wiederholt der Versuch, uns als Antisemiten darzustellen und unsere Antifa-Arbeit in Dortmund zu beeinträchtigen. Wir vermuten, dass die Verfasser aus dem selben Umfeld kommen, aus dem auch frühere Diffamierungsversuche hervorgingen. Diese Beeinträchtigung und Diffamierung lässt sich als eindeutige Anti-Antifa Arbeit identifizieren. Eine effektive Antifa-Arbeit wird durch solche Denunzierungen berhindert und wirkt sich kontraproduktiv auf diese aus.