Mann verstirbt nach Pfefferspayeinsatz

Gestern, am Mittwoch den 23.6, kam es zu einer Festname eines türkischen Bürgers.
In Folge der Festname machte die Polizei von ihrem Pfefferspray gebrauch. Der Mann verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus.

Gegen halb 3 Uhr morgens riefen Anwohner Polizei und Rettungsdienst, da ihnen ein herumschreiender Mann den Schlaf raube.
Die Rettungssanitäter trafen einen sichtlich verwirrten 32-jährigen an, der unter Drogen stand und laut Aussage unter Wahnvorstellungen litt.

Die Polizei hielt es für angebracht den Mann, der sich gegen eine Mitnahme wehrte, mit Pfefferspray zu „beruhigen“.
Dieser ging zu Boden und kollabierte anschließend im Rettungswagen.
Die Sanitäter mussten ihn auf dem Weg ins Krankenhaus reanimieren.
Laut Ärzten bestand für den Dortmunder noch im Krankenhaus Lebensgefahr. Er verstarb in den Nachmittagsstunden im Krankenhaus. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt.

In Folge des Todes demonstrierten 50 Menschen am Mittwochabend vor der Polizeiwache in Mengede. Sie machten die Polizisten für den Tod des Mannes verantwortlich.

Die Untersuchung der Todesursachen läuft.
Wir sind an einer schnellen Aufklärung interessiert da ein (Mit)Verschulden der Polizei zu Vermuten ist.
- Solidarität mit den Opfern von Polizeigewalt! -

Mehr Infos: DerWesten.de