Archiv für Mai 2011

Whats up in Wickede?

BildDortmund hat ein Naziproblem. Schön und gut das hört Mensch sicher nicht zum ersten Mal.
Doch als sich vor ein paar Monaten eine weitere rechtsradikale Gruppe in Dortmund Wickede gründete, scheint das Problem weniger auf Seiten emanzipatorischer Organisationen zu liegen.

Das „Nationalbündnis Wickede“ welches nach eigenen Angaben 150 Anhänger_Innen besitzt brüstet sich seit geraumer Zeit mit sogenannten: „Schnippselnwurfaktionen“ im Internet.
Dass Handlungsbedarf in Dortmund-Wickede bestehe, erklärte die Gruppe wie folgt.
Zitat:

„Wickede stellt fest, dass sich die Politiker […] einfach inhaltlos und ohne jedem sozialen Brennpunkt unseres Viertels kümmert.“ (mehr…)

Die Kommunist_innen verfolgung in den 50er Jahren

Das Bündnis Dortmund gegen Rechts lädt ein zu einem Vortrag und Gespräch mit Zeitzeugen am Sonntag, dem 29. Mai 2011, um 14 Uhr in der Gedenkstätte Steinwache am Dortmunder Hauptbahnhof.

Die Adenauer-Ära war geprägt von Restauration, Remilitarisierung und Kommunistenhatz. Die Sowjetunion, gerade noch Verbündeter bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus, wurde zum Hauptfeind erklärt. Die gegen Nazi-Barbarei und Krieg gekämpft hatten und als Überlebende den Konzentrationslagern entkommen waren, aber auch viele Jugendliche, die für ein demokratisches, antifaschistisches und neutrales Nachkriegsdeutschland eintraten, wurden verfolgt und ins Gefängnis geworfen. Eine große Volksbefragung gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, an der die FDJ und die KPD aktiv mitwirkten, sammelte bis 1951 neun Millionen Unterschriften – dann wurde sie verboten. Ebenfalls 1951 wurde in der BRD die FDJ und fünf Jahre später die KPD verboten.

Die Zeitzeugen Günter Bennhardt aus Dortmund und Gerd Deumlich aus Essen, die Opfer des Kalten Krieges geworden sind, erinnern sich. (mehr…)

Wenn Nazis feiern…

Bild ...sieht das so aus!
Ein_e Unbekannte_r traf Gestern in einer Pommesbude in Dortmund-Dorstfeld auf eine Gruppe Nazis.
Dies ist natürlich keine Besonderheit, doch ließen diese einen USB-Stick am Tisch liegen, als sie in Eile aufbrachen.
Dieser gehörte einem Nazi namens Sven und war voll mit Fotos, die einen interessanten Einblick in das Partyleben der Faschist_Innen lieferten.
Der/die freudige Finder_In wollte diesen Einblick natürlich niemandem vorenthalten.
Die Bilder gibt es auf Indymedia.linksunten

Viel Spaß!!!

Wer am lautesten brüllt…

BildAufruf gegen den Naziaufmarsch am 14.05. in Recklinghausen:

Gegen den Missbrauch der Interessen von Opfern sexueller Gewalt!
Für sexuelle Selbstbestimmung!

Gegen den Naziaufmarsch am 14.05. in Recklinghausen!
Wie erst jetzt bekannt wurde, planen Neonazis aus dem nördlichen Ruhrgebiet unter dem Motto „Opferschutz statt Täterschutz!“ einen Aufmarsch gegen „Kinderschänder“ am 14.05. Treffen wollen sie sich um 14 Uhr am Recklinghäuser Hauptbahnhof.
Die Neonazis treten in ihren Aufrufen unter dem Namen „Bürgerinitiative gegen Kindesmissbrauch!“ auf. Hinter dem unverfänglichen Namen steckt u.a. Marion Reinert. Die 35jährige aus Datteln kandidierte 2009 für die NPD zur Bundestagswahl. Sie ist mit den gewaltbereiten Neonazis der „Autonomen Nationalisten“ im nördlichen Ruhrgebiet vernetzt. (mehr…)