Nazikundgebung nach rechtem Übergriff verhindert!

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Heute Morgen um 4 Uhr in der Früh kam es erneut zu einem brutalen Naziübergriff in Dortmund.
Um 2:45 griff eine Gruppe von mindestens fünf Nazis eine kleinere Gruppe Antifaschist_Innen an.

Die Angreifer_Innen fuhren mit einem türkisen VW-Kleinbus mit dem
Kennzeichen DO-UC-7875 an ihre Opfer heran, sprangen mit Sturmhauben maskiert aus dem Wagen und griffen diese mit mit Baseballschägern, Pfefferspray, mitgeführten
Steinen und Flaschen sowie mindestens einem Messer an, wobei von den
Neonazis unter anderem die Drohung “Jetzt bist du dran, ich stech dich
ab!” ausgesprochen wurde.
Der VW-Bus ist dem Nationalen Widerstand zuzuordnen und dient ihnen Regelmäßig zum Transport oder als Lautsprecherwagen auf Demonstrationen.

Die kurze Zeit später eintreffende Polizei versäumte es den Bulli mit den fliehenden Nazis zu stellen. Stattdessen kriminalisierten die Polizist_Innen die Opfer aufgrund linker Plakate im Umkreis und nahmen die protestierende Mutter eines der Opfer fest.

Aufgrund dieses brutalen folgten etwa 50 Antifaschist_Innen dem Aufruf des Alerta-Bündnisses und demonstrierten durch die Dortmunder Innenstadt.
Die spontane Demo zog um 16:45 von der Reinoldikirche über die Kampstraße und zum Hauptbahnhof.

Überhalb der Freitreppen wurde eine Kundgebung abgehalten und Flyer an die Passant_Innen verteilt.
Dem Anschein nach, wurde somit eine Nazi-Flyeraktion verhindert, die ganz zufälligerweise gleichzeitig am gleichen Ort stattfinden sollte.
Die 20 frustrierten Nazis sammelten sich deshalb unter der Aufsicht einen großen Polizeiaufgebotes hinter dem Hauptbahnhof und zogen kurze Zeit später in Richtung Norden ab.
Selbstverständlich wurden sie dabei von den protestierenden Antifaschist_Innen begleitet.

Infos zum Naziübergriff am 29.7 findet ihr hier.
Infos zu den Gegenprotesten findet ihr in kürze auf der Seite des Alerta-Bündnisses.

Bilder: