Archiv für März 2012

Demo gegen Repression und Polizeigewalt

BildAm 17.3 demonstrierten wir zum dritten Jahr in Folge in Dortmund gegen Polizeigewalt, Repression und strukturelle Gewalt.
Anlass war wie jedes Jahr der internationale Tag gegen Polizeibrutalität.
Mit der Demo wollten wir auf die brutalen Übergriffe auf Antifaschist_innen wie am 3.9.2011 in Dortmund oder am 3.3.2012 in Münster aufmerksam machen, an die zwei Dortmnder Todesopfer durch Polizeigewalt in den Jahren 2006 und 2010 erinnern sowie die Existenzen struktureller Gewalt und alltäglicher Repression kritisieren.

Zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr versammelten sich knapp 250 Antifaschist_innen und Repressionsgegner_innen am Dortmunder HBF.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein erster Redebeitrag gehalten, der die Aufgabe der Polizei in den Zusammenhang der Verwertungslogik des Kapitalismus stellte.
Da die Polizei die Demo provozieren wollte, indem sie einige Ordner_innen konsequent ablehnte, kam es zu einem Gerangel mit der Polizei und der Start verschob sich um etwa 30 Minuten.

Gegen 18:30 brach die Demonstration dann aber mit lauten Parolen, zahlreichen kreativen Transparenten und guter Musik auf und bewegte sich über die Kampstraße durch die Dortmunder Innenstadt.
Von der Kampstraße ging es nun zur Reinoldikirche, dann weiter über den Burgwall und den Ostwall zur Ruhrallee, wo vor einer Polizeiwache eine Zwischenkundgebung gehalten wurde.
Hier wurde der Polizeinsatz am 3.3.2012 in Münster thematisiert, bei dem ein Nazigegner bei seiner Festnahme von der Polizei beinahe zu Tode geprügelt wurde.
Ein zweiter Redebeitrag thematisierte die Allzweckwaffe “Pfefferspray” der Polizei und ihre schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.

Danach ging die Demo weiter über die Landgrafenstraße weiter in Richtung Polizeipräsidium.
Beim Näherkommen an das Präsidium stockte die Polizei an Einsatzkräften auf.
Vor Ort wurde ein weiterer Redebeitrag gehalten, der die Todesumstände des Dominique Kouamadious behandelte, der am 14 April 2006 von der Polizei in Dortmund erschossen wurde.
Die Polizei gestattete der Demo nicht, nach der Kundgebung am Polizeipräsidium zum geplanten Abschlusskundgebungsort an der Märkischen Straße zulaufen, worauf die Demo bereits am Präsidium aufgelöst wurde.

Die gute und kämpferische Stimmung riss bis zum Schluss nicht ab.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer_innen und hoffen, dass alle gut nach Hause gekommen sind!

Bilder: (mehr…)

Antirepressionsdemo – Erste Impressionen

Am 17.3 demonstrierten wir in Dortmund gegen Polizeigewalt, Repression und struckturelle Gewalt.
Auf der Demonstration nahmen teilweise etwa 250 Menschen teil und zogen lautstark durch die Innenstadt Dortmunds bis zum Polizeipräsidium.
Vielen Dank bei allen Teilnehmer_innen und Unterstützer_innen.
Hier nun ein paar erste Bildeindrücke, ein ausführlicher Bericht folgt in kürze:


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Don`t forget!

Nicht vergessen! Morgen geht es auf die Straße – gegen Cops, Staat und Repression!

Pünktlich zum Frühlingsbeginn und bei warmen Temperaturen demonstrieren wir morgen gemeinsam in Dortmund.
Wir wollen:
- Die brutalen Übergriffe auf Antifaschist_innen wie am 3.9.2011 oder am 3.3.2012 skandalisieren!
- An die zwei Dortmnder Todesopfer durch Polizeigewalt in den Jahren 2006 und 2010 erinnern!
- Der strukturellen Gewalt seitens des Staates entgegentreten.

Treffpunkt ist um 17:30h am Dortmunder HBF!
Reist gemeinsam an und lasst euch auf dem Hinweg nicht von den Cops provozieren!
Wir lassen uns nicht unterkriegen – gemeinsam gegen Polizeigewalt!