Archiv der Kategorie 'Freiräume'

Wir mussten raus!

BildDie Leichen im Keller der Thier Galerie…

Zwischen dem Westenhellweg und dem Hohen Wall eröffnet heute die Thier Galerie.
Ein Einkaufscenter mit über 150 Geschäften, Cafes und Restaurants direkt in der Innenstadt.
Die größtmöglichste Produktvielfalt auf kleinem Raum stößt bei vielen Dortmunder_innen auf Interesse.

An dieser Stelle wollen wir noch einmal daran erinnern, welche Opfer der Bau dieser Shoppingmetropole bereits im Vorfeld forderte. (mehr…)

Dortmund verdrängt die Schwulenszene

BildVergebens demonstrierten im März 2011 Dortmunder Prostituierte für den Erhalt des Straßenstrichs.
Die angebliche Zuwanderung von Kriminellen und Zuhältern hat laut SPD nun ein Ende.
Die Betroffenen sehen in der Schließung nur eine Verdrängung in die Illegalität und somit eine große Gefahr von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen.
Denn die Prostitution bleibt natürlich nicht aus, die Stadt nahm den Sexarbeiter_Innen lediglich einen einigermaßen geschützten Raum für ihr Gewerbe.

Die Stadtkassen sind leer und eine weitere Konsequenz ist das Fehlen von rund 80.000 Euro Sexsteuer-Einnahmen.
Die Stadt nimmt sich das Geld jedoch nicht da wo es vorhanden ist, sondern da wo sie den geringsten Widerstand erwartet: Bei der Dortmunder Schwulenszene.

Ziel der im Juli 2010 beschlossenen „Sexsteuer“ sei die Verhinderung der unkontrollierten Ausbreitung der Prostitution.
Da ist es doch sehr verwunderlich, dass diese Steuer von schwulen Szeneeinrichtungen abverlangt wird, in denen ganz bewusst keine Prostitution stattfindet. (mehr…)

Offener Brief an die Stadt Dortmund

Über die Notwendigkeit eines Freiraums für alternative Gegenkultur:

Heute ist der Dortmunder Stadtgarten ein Treffpunkt für verschiedene Jugendliche aller Subkulturen.
Der anliegende Skatepark, die zentrale Position und die Grünflächen machen den Stadtgarten für viele Menschen so attraktiv. Sportler_Innen nutzen die Brunnenanlage für den Parkoursport, andere die Wiesen zum entspannen.
Doch wer in öffentlichen Stadtparks in geselliger Runde und bei gutem Wetter seinen Abend verbringen will, hat mit Ausweiskontrollen, Platzverweisen oder Strafanzeigen wegen Betretens des Rasens oder Ruhestörung zu rechnen.
Für das Unterstellen unter dem Vordach der U-Bahnstation, oder sogar nur das Aufhalten in der nähe dieser, verteilt die DSW21 gerne mal ein sechsmonatiges Hausverbot an alle Menschen, die keinen Anzug tragen.

Alternativen gibt es keine. (mehr…)

Thomas Schulz Gedenkdemo 2010 in Dortmund

Schmuddel ist auch heute nicht vergessen. Zumindest nicht von den 600 Demonstranten die gestern am 3.4.2010 dem Aufruf der Dortmunder Antifagruppen folgten und lautstark ihre Wut und Trauer auf die Straßen Dortmunds trugen. (mehr…)