Archiv der Kategorie 'Rechte Übergriffe/ Aktivitäten'

Nazis attackieren dunkelhäutigen Mann in Dorstfeld

Laut lokalen Medien kam es in der Nacht zum Sonntag dem 25.9 zu einem brutalen Angriff durch Neonazis an der Wittener Straße.
Ein 44-jährigen Mann wurde rassistisch beschimpft, ihm wurde das Gesicht zerkratzt und mit einem Messer gedroht.
Zwei einschreitende Passant_innen wurden mit Reizgas und Fußtritten attackiert.
Bei den Täter_innen handelte es sich um einen Mann und eine Frau.
Der Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung und Körperverletzung.

Berichte:

- Der Westen

- Ruhrnachrichten

- NRW Rechtsaußen

Kundgebung und Demo gegen Nazigewalt

Nach den Naziübergriffen der letzten Tage trafen sich heute 100 Antifaschist_Innen zu einer Kundgebung mit anschließender Spontandemonstration. Mobilisiert hatte das antifaschistische Bündnis Alerta!, das zu Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 3. September aufruft. Weiterlesen auf alerta.noblogs.org …

kurzer Nazibesuch in der Nordstadt

BildDer von den Nazis als „Stadtteilspaziergang“ propagierte Besuch in der Dortmunder Nordstadt war so kurz, wie erfolglos.

Als heute Nachmittag eine etwa 20-köpfige Gruppe Neonazis im Dortmunder Norden Sticker verklebte, erregte diese direkt nach dem Ankommen die negative Aufmerksamkeit der Anwohner_Innen.
Von solchen alarmiert, versammelten sich kurzfristig etwa 40 Antifaschist_Innen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Die Gruppe machte sich umgehend auf den Weg in den von Migrant_Innen und Linken bewohnten Stadtteil.
Die Nazis waren jedoch längst verschwunden.
Übrig blieben nur zwei bis drei Straßenzügen versehen mit Nazistickern.
Da diese innerhalb weniger Minuten entfern waren, zog die Gruppe durchs Viertel und klärten die Anwohner_Innen mit Flyern über die Gegenproteste zum „nationalen Antikriegstag“ am 3.9. auf und verklebte eigenes Mobimaterial.
Die Resonanz war wie zu erwarten durchgehend positiv.

Die Nazis kündigen, an die Dortmunder Nordstadt in Zukunft öfter zu besuchen.
Wir sind alert – Keine Ruhe vor dem Sturm!

Fotos: (mehr…)

Keine Ruhe vor dem Sturm!

BildAlerta!-Bündnis stört Nazikundgebung in der Dortmunder Innenstadt!

Am heutigen Montag haben 50 Antifaschist_innen eine Kundgebung von Neonazis an den Katharinentreppen gestört. Die höchstens 15 Neonazis wurden von den Nazigegner_innen übertönt und Passant_innen hatten die Möglichkeit die Flugblätter der Nazis in Müllsäcken zu entsorgen…
Weiterlesen auf alerta.noblogs.org …

Nazikundgebung nach rechtem Übergriff verhindert!

Bild
Heute Morgen um 4 Uhr in der Früh kam es erneut zu einem brutalen Naziübergriff in Dortmund.
Um 2:45 griff eine Gruppe von mindestens fünf Nazis eine kleinere Gruppe Antifaschist_Innen an.

Die Angreifer_Innen fuhren mit einem türkisen VW-Kleinbus mit dem
Kennzeichen DO-UC-7875 an ihre Opfer heran, sprangen mit Sturmhauben maskiert aus dem Wagen und griffen diese mit mit Baseballschägern, Pfefferspray, mitgeführten
Steinen und Flaschen sowie mindestens einem Messer an, wobei von den
Neonazis unter anderem die Drohung “Jetzt bist du dran, ich stech dich
ab!” ausgesprochen wurde.
Der VW-Bus ist dem Nationalen Widerstand zuzuordnen und dient ihnen Regelmäßig zum Transport oder als Lautsprecherwagen auf Demonstrationen.

Die kurze Zeit später eintreffende Polizei versäumte es den Bulli mit den fliehenden Nazis zu stellen. Stattdessen kriminalisierten die Polizist_Innen die Opfer aufgrund linker Plakate im Umkreis und nahmen die protestierende Mutter eines der Opfer fest.

Aufgrund dieses brutalen folgten etwa 50 Antifaschist_Innen dem Aufruf des Alerta-Bündnisses und demonstrierten durch die Dortmunder Innenstadt. (mehr…)

Nicht mit uns!

Rechtsradikale Anschläge in Deutschland nehmen nach Norwegen zu.

Vor wenigen Tagen am 22. Juli tötete ein 32-Jähriger Rechtsradikaler in Norwegen sieben Menschen mit einer Bombe im Regierungsviertel Oslos und kurze Zeit später 85 Jugendliche auf einem Camp einer sozialdemokratischen Partei.
Die Tat war eindeutig faschistisch und christlich-fundamentalistisch motiviert und zog die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich. Doch der Massenmord in Norwegen stieß nicht nur auf Empörung und Trauer, sondern auch auf Sympathien.

So kam es in Deutschland in den folgenden Tagen vermehrt zu rechtsradikalen Übergriffen und Anschlägen.
In der Nacht auf den 25.07. verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Leverkusen-Wiesdorf. Sie warfen mehrere Molotowcocktails (selbstgebaute Brantsätze) durch die unteren Fenster des Hauses und verursachten einen Großbrannt. Augenzeug_Innen berichteten von zwei glatzköpfigen Männern mit dunkler Kleidung. In dem Haus wohnen überwiegend Sinti und Roma. Zum Glück wurde Niemand schwer verletzt Nach dem antiziganistischen Anschlag forderte der Zentralrat deutscher Sinti und Roma, dass die Tat umfassend aufgeklärt werden muss. Bis heute sind Sinti und Roma durch rechtsradikale Übergriffe, sowie durch Hetze durch Politiker_Innen bedroht. Nicht zuletzt in der Dortmunder Nordstadt.

In Radevormwald, 30 Kilometer von Dortmund entfernt, kam es ebenfalls zu einem Anschlag. Nur einen Tag nach den Anschlägen in Norwegen warfen Unbekannte in der Nacht vom 23. auf den 24. die Scheiben der lokalen Moschee ein. Die Tatsache, dass der Täter von Norwegen nach eigenen Angaben gegen die „Islamisierung“ Deutschlands kämpfe, lässt ebenfalls auf eine durch ihn inspirierte Tat schließen. (mehr…)

Whats up in Wickede?

BildDortmund hat ein Naziproblem. Schön und gut das hört Mensch sicher nicht zum ersten Mal.
Doch als sich vor ein paar Monaten eine weitere rechtsradikale Gruppe in Dortmund Wickede gründete, scheint das Problem weniger auf Seiten emanzipatorischer Organisationen zu liegen.

Das „Nationalbündnis Wickede“ welches nach eigenen Angaben 150 Anhänger_Innen besitzt brüstet sich seit geraumer Zeit mit sogenannten: „Schnippselnwurfaktionen“ im Internet.
Dass Handlungsbedarf in Dortmund-Wickede bestehe, erklärte die Gruppe wie folgt.
Zitat:

„Wickede stellt fest, dass sich die Politiker […] einfach inhaltlos und ohne jedem sozialen Brennpunkt unseres Viertels kümmert.“ (mehr…)

Reportage über Naziterror in Dortmund

Die Sendung „Cosmo TV“ des WDR hat nun eine weitere Kurzreportage über den Naziterror in Dortmund und seine Opfer ausgestrahlt.
Bereits im letzten Jahr berichtete Cosmo TV in zwei Beiträgen über die Situation einer Familie aus Dortmund-Dorstfeld, die von den ortsansässigen Nazis terrorisiert und zum Umziehen gezwungen wurde. (mehr…)