Antifaschistische Jugend Dortmund http://ajdortmund.blogsport.de antifa dortmund Sun, 02 Sep 2012 16:55:24 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Alerta!-PE #6: Tausende gegen Nazis auf der Straße: Verbot des “NW Dortmund” Ergebnis von sieben Jahren antifaschistischer Arbeit http://ajdortmund.blogsport.de/2012/09/02/alerta-pe-6-tausende-gegen-nazis-auf-der-strasse-verbot-des-nw-dortmund-ergebnis-von-sieben-jahren-antifaschistischer-arbeit/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/09/02/alerta-pe-6-tausende-gegen-nazis-auf-der-strasse-verbot-des-nw-dortmund-ergebnis-von-sieben-jahren-antifaschistischer-arbeit/#comments Sun, 02 Sep 2012 16:35:39 +0000 Administrator News Antikriegstage http://ajdortmund.blogsport.de/2012/09/02/alerta-pe-6-tausende-gegen-nazis-auf-der-strasse-verbot-des-nw-dortmund-ergebnis-von-sieben-jahren-antifaschistischer-arbeit/ Bild

Insgesamt knapp 2.000 Antifaschist_innen demonstrierten am heutigen Samstag, den 01.09., trotz des Verbots des Naziaufmarschs überall in Dortmund gegen Rechts. Bereits am gestrigen Freitag machte eine lautstarke antifaschistische Demonstration in Bochum-Langendreer und Dortmund-Lütgendortmund auf Probleme mit Nazis in diesen Stadtteilen aufmerksam.

Das Alerta!-Bündnis hatte am Samstag für 11.30 Uhr zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration auf dem Platz von Amiens aufgerufen, an der insgesamt knapp 600 Menschen teilnahmen. Nach zähen Verhandlungen mit der Polizei, ob und wohin die Demonstration laufen darf, startete schließlich gegen 14.00 Uhr ein lauter Demozug über Wall, Ostentor und Heiliger Weg Richtung Saarlandstraßenviertel, wo die Demonstration mit einer Schlusskundgebung am Südbad endete.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Gegen Nazis und die Extremismusdoktrin!“ Das Alerta!-Bündnis reagierte damit auf die ablehnende Haltung von Stadt und Polizei gegenüber antifaschistischem Protest in den letzten Wochen. Verschiedene Redebeiträge wendeten sich gegen das Verbot des Antifacamps durch die Stadt und gegen die um sich greifende Gleichsetzung von Nazis und Antifaschisten als verschiedene Spielarten des sogenannten ‘Extremismus’.

Das Alerta!-Bündnis war für das Wochenende darauf vorbereitet, den Naziaufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern. Aufgrund des Verbots durch die Polizei war dies nicht mehr erforderlich. „Aus Sicht der Antifa ist das Verbot zwar einerseits erfreulich, andererseits können polizeiliche Maßnahmen gegen Nazis nicht alles sein. Vielmehr ist eine inhaltlich-politische Auseinandersetzung mit den Nazis sowie dem Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft erforderlich“, sagte Sonja Brünzels, Pressesprecher_in des Alerta!-Bündnisses. Das Verbot der Nazis sieht das Alerta!-Bündnis trotzdem ein Stück weit auch als eigenen Erfolg an: „Das Verbot des NW Dortmund und des sogenannten ‘Nationalen Antikriegstags’ sind auch das Ergebnis von sieben Jahren kontinuierlicher antifaschistischer Arbeit in Dortmund: Stadt und Polizei mussten auf den seit Jahren ausgeübten Druck von antifaschistischer Seite reagieren“, so Sonja Brünzels weiter.

Neben der Kundgebung und Demo von Alerta! fanden heute weitere Veranstaltungen gegen Rechts in Dortmund statt. Bereits am Morgen hatten ca. 1.000 Antifaschist_innen in Hörde demonstriert, wo der Naziaufmarsch ursprünglich angekündigt war. Am Nachmittag gab es außerdem eine Demonstration des Antifacamps von der U-Bahn-Station Kampstraße zum Westentor.

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Demo: Warum starb Ousman Sey? http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/18/demo-warum-starb-ousman-sey/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/18/demo-warum-starb-ousman-sey/#comments Tue, 17 Jul 2012 23:24:59 +0000 Administrator (Anti)Repression Aufrufe http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/18/demo-warum-starb-ousman-sey/ ###ENGLISH VERSION BELOW###
Warum starb Ousman Sey? – Aufruf zur Demonstration am 20.07.2012, 18 Uhr Dortmund HBF-Nord

Am Morgen des 7. Juli 2012 starb der aus Gambia stammende Ousman Sey im Dortmunder Polizeigewahrsam. Zuvor hatte Sey zwei Mal vergebens einen Krankenwagen gerufen, weil er sich schlecht gefühlt hatte. Nach dem ersten Eintreffen diagnostizierten die Rettungskräfte ein Herzrasen und attestierten ihm, noch kein Fall für das Krankenhaus zu sein. Als Sey eine halbe Stunde später erneut einen Krankenwagen rief, litt er Angaben seines Bruders zufolge bereits unter Krampfanfällen. Außerdem begann er angeblich, in seiner Wohnung zu „randalieren“, weshalb Einsatzkräfte der Polizei gleichzeitig mit den Rettungskräften eintrafen. Diese attestierten Sey erneut, nicht ins Krankenhaus zu müssen – eine Untersuchung durch den Polizeiarzt im Gewahrsam reiche aus. Dies geschah, obwohl eine im selben Haus wohnende Krankenschwester den Einsatzkräften klarzumachen versuchte, dass Ousman Sey dringend ins Krankenhaus gebracht werden müsse.

In Polizeigewahrsam angekommen, brach Ousman Sey jedoch sofort zusammen und starb laut Angaben der Behörden kurze Zeit später im Krankenhaus an einem Atemstillstand. Angehörige und Freund_innen des Toten äußerten in der Lokalpresse den Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung durch die Rettungssanitäter_innen und Polizist_innen aus rassistischen Motiven. Die Leiter von Polizei und Feuerwehr, Norbert Wesseler und Dirk Aschenbrenner, wiesen dies erwartungsgemäß direkt zurück – ohne eine vorherige eingehende Prüfung der Ereignisse. Rassismus, so die Chefs von Feuerwehr und Polizei, habe in ihren Behörden keinen Platz und beeinflusse keineswegs die Handlungen der Einsatzkräfte.

Wir haben Zweifel!
Bisher ist unklar, ob das Fehlverhalten von Polizei und Sanitäter_innen eine unterlassene Hilfeleistung aufgrund rassistischer Motive darstellt – oder „lediglich“ aufgrund einer gefährlichen Inkompetenz. Dies muss untersucht werden.

Die Aussagen, es gebe keinen Rassismus in Polizei und Feuerwehr, sind mehr als nur offenkundig falsch und zeugen von einer Abwehrhaltung, die eine konsequente Untersuchung des Fehlverhaltens unwahrscheinlich erscheinen lässt.
Deutsche Polizist_innen handeln täglich rassistisch. Durch die gängige Praxis des sogenannten ‘Racial Profiling’ rücken Schwarze unabhängig von ihrem Verhalten in den Fokus von Polizeikontrollen und erfahren so eine immer wiederkehrende institutionelle Diskriminierung.
Der Fall des 2005 im Dessauer Polizeigewahrsam gestorbenen Oury Jalloh ist lediglich ein sehr bekanntes Beispiel für den tödlichen Rassismus innerhalb deutscher Polizeibehörden. Polizeigewalt, die einen rassistischen Hintergrund vermuten lässt, ist auch in Dortmund nichts neues: 2006 wurde Dominique Koumadio von einem Polizisten aus mehreren Metern Entfernung mit mehreren Schüssen erschossen, weil er ein Messer in der Hand hielt – angeblich aus Notwehr.

Auch in der Feuerwehr und im Rettungsdienst gibt es wie in allen Teilbereichen der Gesellschaft Rassismus. Der Vorgänger von Feuerwehrchef Aschenbrenner verlor seinen Posten als Leiter des städtischen Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie aufgrund seiner Kontakte zur militanten Dortmunder Neonaziszene.

Rassismus ist kein alleiniges Phänomen der extremen Rechten oder angeblicher „bildungsferner Schichten“! Er ist auch in der vielbeschworenen „Mitte der Gesellschaft“ fest verankert und bestimmt nur allzuoft das Handeln staatlicher Stellen und Behörden!

Wir fordern eine Untersuchung und juristische Aufarbeitung des Fehlverhaltens von Polizei und Rettungsdienst, auch wenn dies angesichts des vorhandenen behördlichen Rassismus unwahrscheinlich erscheint!

Außerdem fragen wir:

- Wie kann ein Mensch, der offensichtlich ärztliche Hilfe benötigt, in Handschellen(!) in Polizeigewahrsam genommen werden?

- Warum haben die Sanitäter_innen trotz offensichtlich schwerster gesundheitlicher Probleme keine Anstalten unternommen, Ousman Sey in ärztliche Behandlung zu bringen?

- Wie kann es sein, dass Polizei und Presse, trotz der offensichtlich lebensbedrohlichen Umstände, in denen sich Ousman Sey befand, ihn als ‘Randalierer’ und Täter pathologisieren?

- Wäre der Polizeipräsident Norbert Wesseler, der bestreitet, dass es sich hier um rassistisch motivierte Unterlassung von Hilfe handle, auch erst in Polizeigewahrsam gekommen, wenn er den Rettungsdienst wegen Herzrasens kontaktiert hätte? Bliebe er ruhig sitzen, wenn er Todesangst litt und ihm Hilfe verwehrt blieb?

Dortmunder Antifa-Bündnis, Transnationales Aktionsbündnis

Außerdem weisen wir auf einen Spendenaufruf des Vereins Africa Positive hin:

Spendenaufruf für Ousman Sey

Anlässlich des Todes von Ousman Sey bitten wir Freunde und Sympathisanten um Spende, damit die Familie durch die entstehenden rechtlichen Kosten unterstützt werden können.

Bitte überweisen Sie das Geld auf folgendem Konto unter Angabe des Verwendungszwecks: Ousman Sey

Bankverbindung:

Gambianischer Integrationshilfeverein e.V.

Sparkasse Dortmund

Konto: 0131019165

BLZ: 44050199

Why did Ousman Sey die? – Call for Demonstration: 20th of July 6pm, Dortmund HBF (Central Station) north exit

In the morning of the 7th July 2012 Ousman Sey, a 45 year old of Gambian origin, died in police custody in Dortmund. Before being taken into police custody, Sey called an ambulance twice, because he was not feeling well. After approaching at his flat for the first time, the paramedics diagnosed palpitations but expressed that there was no need for him to be taken to hospital. When calling an ambulance for the second time half an hour later, according to his brother, he was suffering from convulsions. Allegedly he started “vandalizing” his own flat. Therefore police forces arrived at Ousman Seys flat simultaneously with the paramedics. They attested for the second time, that there was no need for Sey to be taken to hospital and that an examination by the police physician in custody would be enough. This happened, even though a nurse living in the same house, tried to convince the police and paramedics that Ousman Sey neads to be taken to hospital immediately.

After arriving in police custody, Ousman Sey collapsed and died of breathing arrest short time later in a hospital, according to statements of the authorities. Relatives and friends of Sey uttered the suspicion in a local newspaper that the police and the paramedics did not render assistance due to racist motives.
As expected, the heads of Dortmund police department and of the ambulance and fire department, Norbert Wesseler and Dirk Aschenbrenner, directly repudiated those allegations – without any further investigation. Racism would neither have a place in an ambulance of the fire department nor in the police, and racism by no means would have any influence on the action of paramedics and police forces.

We doubt that!
Until now it is unclear, whether the wrongdoing of police and paramedics is a case of not rendering assistance due to racist motives – or „only“ due to a dangerous incompetence. This has to be investigated.

The statements, there was no racism in police and fire department are more than clearly wrong and show a defensive demeanor, that lets a consequent investigation seem unlikely. German police officers act racist on a daily basis. The everyday practice of so called „racial profiling“ regularly puts black people in the focus of police controls. This way black people in Germany experience a recurring institutional discrimination. Furthermore, the case of Oury Jalloh who died in police custody in Dessau in 2005 is a well known example for the deadly racism of German police authorities. Police violence, that gives room for suspicions of a racist background is nothing new in Dortmund as well: 2006 Dominique Koumadio was shot multiple times by a police officer from a distance of a few meters, because he was carrying a knife. According to the police, this happend in self-defence.
There is racism in the fire department and among paramedics as well as in all parts of society. The predecessor of head of fire department Aschenbrenner lost his job as chief of the local „Institute for Firefighter- and Rescue-Technology“ over the discovery of his contacts to Dortmunds militant neonazis-scene.

Racism is not only a phenomenon of the far right or amongst „uneducated“ people! Racism is anchored in the „middle of society“ and determines the action of public authorities way to often!

We demand a fully legal investigation of the wrongdoing of police and paramedics, although this seems unlikely given the institutional racism among those authorities!

Furthermore, we ask:

How can a man, obviously needing medical aid, be taken into police custody in hand-cuffs?

- Why did the paramedics not take Ousman Sey to a hospital, despite the obvious signs of severe health problems?
- How can police and local press pathologize Ousman Sey as a „vandal“ and offender?
- Would chief of police Norbert Wesseler also be taken into police custody when he had contacted an ambulance for the second time because of having palpitations? Would he calmly remain seated if he were in fear of death and denied medical aid?

Dortmunder Antifa-Bündnis, Transnationales Aktionsbündnis

We also want to advert to a call for donations to cover the costs for the lawyer, the family of Ousman Sey mandated to investigate the circumstances of his death:

Please transfer the money to the following bank account:

Reason for transfer: Ousman Sey

Account owner: Gambianischer Integrationshilfeverein e.V.

Sparkasse Dortmund

Account number: 0131019165

Bank code (BLZ) 44050199

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Aufruf – NO MORE MAYBE http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/04/aufruf-no-more-maybe/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/04/aufruf-no-more-maybe/#comments Wed, 04 Jul 2012 16:27:19 +0000 Administrator Aufrufe Antikriegstage http://ajdortmund.blogsport.de/2012/07/04/aufruf-no-more-maybe/ Den Naziaufmarsch am 1. September 2012 in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Gegen den Naziaufmarsch am 1. September 2012 in Dortmund

Am 1. September 2012 wollen Hunderte Neonazis aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern in Dortmund aufmarschieren.
Anlass ist der von den Dortmunder Neonazis etablierte sogenannte „Nationale Antikriegstag“. Die Dortmunder Neonazis ignorieren den historischen Bezugspunkt dieses Gedenktages und versuchen ihn für ihre geschichtsrevisionistische und rassistische Propaganda öffentlichkeitswirksam zu nutzen, indem sie beispielsweise meinen, “ein Zeichen gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege” setzen zu wollen.
Seit Ende der fünfziger Jahre wird in Deutschland am 1. September traditionell der “Antikriegstag” oder “Weltfriedenstag” begangen, um an den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Am 1. September 1939 griff die deutsche Wehrmacht Polen an und startete mit diesem Septemberfeldzug einen Vernichtungskrieg, der über 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

The same shit as every year?!

Seit seiner Einführung im Jahr 2005 gewann der “Nationale Antikriegstag” kontinuierlich an Bedeutung, was nicht nur die wachsenden Teilnehmerzahlen unterstrichen. Bis 2009 konnte man von einer „Erfolgsstory“ der sogenannten „Autonomen Nationalisten“ in Dortmund sprechen, denen es gelungen war, einen Szene-Event aufzubauen, das bundes- und sogar europaweit die Beachtung und Anerkennung von Neonazis fand. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Erfolgsgeschichte der extrem rechten Großveranstaltung im Jahr 2009 einen empfindlichen Einschnitt erfuhr. Startete der Aufmarsch 2005 mit etwa 200 Teilnehmer_innen und wuchs bis 2009 auf 1.100 an, so waren es im vergangenen Jahr lediglich noch etwa 500 Neonazis, die den Weg nach Dortmund fanden, obwohl sie im Unterschied zu den Jahren 2010 und 2011 an einer Demonstration teilnehmen konnten statt nur an einer stationären Kundgebung.

Dortmund ist weiterhin eine der wichtigsten Hochburgen der Neonaziszene in Deutschland. Mit dem „Nationalen Widerstand Dortmund“ und der „Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld“ existieren hier zwei überaus aktionistische und gewaltbereite Gruppierungen, die bereits seit vielen Jahren regelmäßig Aufmärsche durchführen und an gewalttätigen Übergriffen beteiligt sind. In den vergangenen Monaten geriet die rechte Szene in Dortmund jedoch immer stärker unter Druck. Nachdem die Stadt Dortmund jahrelang versucht hatte, ihr offenbares Neonazi-Problem durch Leugnen, Ignorieren und Totschweigen zu lösen, hat die Recherche- und Öffentlichkeitsarbeit lokaler antifaschistischer Gruppen nun maßgeblich dazu beigetragen, mehrere Protagonist_innen der Neonazi-Szene vor Gericht zu bringen und Polizei und Stadtverwaltung zu einem konsequenteren Vorgehen gegen die rechten Umtriebe zu zwingen. So fanden in diesem Jahr bereits mehrere Hausdurchsuchungen und Gerichtsprozesse gegen Angehörige der Dortmunder Neonazi-Szene statt. Zudem kündigte die Stadt den Mietvertrag für die Räumlichkeiten des „Nationalen Zentrums“ im Stadtteil Dorstfeld.

Maybe never stopped the Nazis

Die Repressionen, denen sich die rechte Szene in Dortmund momentan ausgesetzt sieht, können durchaus als Erfolg der jahrelangen Antifa-Arbeit vor Ort gewertet werden, denn ohne den Druck durch die zahlreichen Demonstrationen und Veröffentlichungen lokaler Antifa-Gruppen hätten Stadt und Zivilgesellschaft wohl auch weiterhin die Augen vor den Aktivitäten der Neonazis verschlossen. Trotzdem – oder gerade deshalb – darf der Widerstand gegen den Großaufmarsch am 1. September keinesfalls den staatlichen und zivilgesellschaftlichen Kräften überlassen werden. Rassismus und Antisemitismus sind bis tief in die sogenannte Mitte der Gesellschaft verankert und finden dort ihren Nährboden. Und: Bei all dem staatlichen Vorgehen gegen Neonazis muss auch beachtet werden, dass der Staat dabei mehr aus “Image-Gründen” agiert als mit dem Ziel, effektiv Neonazis bekämpfen zu wollen.

Die Polizei hat bereits im letzten Jahr deutlich gemacht, dass sie eine Blockade oder gar Verhinderung der neonazistischen Demonstration nicht zulassen wird.
Zwar hat Dortmund seit kurzem einen neuen Polizeipräsidenten, der sich als Sympathisant von Mahatma Gandhi und Nelson Mandela gerne pazifistisch geprägt und liberal darstellt, doch darf bezweifelt werden, dass er bei einem “Gefahrenpotenzial” den rechten Aufmarsch zur einer Auflösung bringt. Beispielsweise wurde den Dortmunder Neonazis am 31. März 2012 erstmals wieder gestattet, durch die Dortmunder Innenstadt zu laufen, wobei die Aufmarschroute der Neonazis ähnlich polizeilich abgeriegelt wurde wie die Nordstadt im September 2011. Und obwohl mehrere Menschen die Route zeitweise blockierten, wurden sie letztendlich von der Polizei “beseitegeschoben” und durften nur noch als symbolische Randerscheinung ihren Protest kundtun – als einzige in Sicht- und Hörweite. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass die Exekutive einen “Sonderplan” bei Blockaden fährt: Genehme, symbolische Aktionen werden geduldet, während zwei Schritte weiter Blockaden von Antifaschist_innen weggeknüppelt werden – unter Einsatz von Wasserwerfer, Schlagstock und literweise Pfefferspray.

Es ist zu erwarten, dass 2012 große Teile des zivilgesellschaftlichen Spektrums sich einmal mehr auf symbolische Aktionen fernab der Aufmarsch-Route beschränken und ihr Gewissen damit beruhigen, den Neonazis ihren bürgerlichen Mittelfinger zu zeigen. Wir begrüßen, dass Teile dieser Gesellschaft mittlerweile das Neonaziproblem wahrnehmen und dagegen angehen wollen, doch sollten sich diese genausowenig mit liberalen Versprechen und “symbolischen” Akten zufriedengeben wie radikale linke Antifaschisten_innen.
Wir begrüßen ausdrücklich die Einrichtung der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, die 2011 unter dem Namen “Back up” ihre Arbeit in Westfalen aufgenommen hat – die erste ihrer Art in Westdeutschland.

Konsequenter Antifaschismus? Konsequenter Antifaschismus!

Dass der Staat und seine Anhänger für die antifaschistische Linke keine Bündnispartner sind, macht auch sein Vorgehen gegen linke Nazi-Gegner_innen deutlich. So wurden im Zuge der Proteste gegen den letztjährigen Antikriegstags-Aufmarsch zahlreiche linke Demonstranten durch Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz verletzt. Fast 300 Menschen wurden festgenommen. Dass der Staat ebenso unbeirrt gegen Bürger_Innen vorgeht, die versuchen, einen Naziaufmarsch zu verhindern, erstaunt also nicht: Aktivist_Innen aller Coleur werden kriminalisiert, beispielsweise wurde eine Person wegen der Verlinkung (!) des letztjährigen Alerta!-Aufrufs zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Antifaschismus aus Sorge um Deutschland? Leider nein, leider gar nicht!

Es ist weniger die menschenverachtende Ideologie und Praxis der Nazis, welche die Vertreter_innen des Staats dazu bringt, gelegentlich gegen die Strukturen und Protagonisten der rechten Szene vorzugehen. Die deutschen Behörden sind vielmehr daran interessiert, ihr Gewaltmonopol aufrechtzuerhalten und Regelverstöße zu sanktionieren. Dort, wo sich die Nazis an Recht und Gesetz halten, können sie oft ungehindert von staatlicher Repression an der Umsetzung ihrer menschenverachtenden Agenda arbeiten.
Zudem haben die deutschen Regierungen und das Gros der sogenannten Zivilgesellschaft seit dem Jahr 2000 erkannt und verinnerlicht, dass der “Kampf gegen Rechts” große Bedeutung für die Selbst- und Außenwahrnehmung der Deutschen hat. Deutschland muss sich selbst und dem Rest der Welt immer aufs Neue vorsagen oder vielmehr durch “spektakuläre Aktionen” vermitteln, dass man Anno 2012 schwer geläutert sei und die BRD sich ihrer “historischen Verantwortung” für den Nationalsozialismus stelle. Eine solche Denkweise ist elementarer Bestandteil des “neuen”, “weltoffen-lockeren” und doch selbstbewussten Nationalismus der Gegenwart geworden. Wir hingegen bekämpfen die Nazis nicht deshalb, weil sie hier und da gegen Gesetze verstoßen oder weil das neu-deutsche Selbstverständnis durch ein allzu offensives und offensichtliches Auftreten von bekennenden Nationalsozialist_innen Schaden nehmen könnte, sondern weil ihr politisches Programm unseren Vorstellungen von einer befreiten Gesellschaft diametral entgegensteht. Daher ist es uns auch herzlich gleichgültig, ob der Aufmarsch der Neonazis durch Grundgesetz und Versammlungsfreiheit geschützt ist. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen, weil wir ihnen jede Möglichkeit nehmen wollen, ihre Ideologie öffentlich zu verbreiten.

Be part of it!

Die Aktionen des Alerta!-Bündnisses gegen den Aufmarsch am 3. September 2011 waren ein beachtlicher Teilerfolg. Immer wieder entglitt der Polizei die Kontrolle über den Ablauf der Proteste, an denen sich Tausende Antifaschist_innen beteiligten. Unangemeldete Demonstrationszüge Hunderter Nazi-Gegner_innen konnten sich mehrmals der Aufmarsch-Route nähern und das Polizei-Konzept, das eine vollständige Abriegelung des Stadtteils vorsah, zumindest ins Wanken bringen. An diesen Teilerfolg wollen wir am 1. September 2012 anknüpfen. Neue Impulse im Kampf gegen die Dortmunder Neonazi-Szene und ihren „Nationalen Antikriegstag“ erwarten wir dabei vor allem vom Bundesweiten Antifa-Camp, das vom 24. August bis zum 2. September in Dortmund stattfinden wird.

No more Maybe! – Den Naziaufmarsch blockieren, sabotieren, verhindern!
Antifaschistische Strukturen ausbauen & verteidigen!

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DAB-PM: Rechte „Borussenfront“ feiert Jubiläum in Innenstadt-Diskothek http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/14/dab-pm-rechte-borussenfront-feiert-jubilaeum-in-innenstadt-diskothek/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/14/dab-pm-rechte-borussenfront-feiert-jubilaeum-in-innenstadt-diskothek/#comments Mon, 14 May 2012 17:53:55 +0000 Administrator News Rechte Übergriffe/ Aktivitäten http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/14/dab-pm-rechte-borussenfront-feiert-jubilaeum-in-innenstadt-diskothek/ Wie aus Neonazi-Szenekreisen bekannt wurde will die rechte Dortmunder Hooligangruppierung „Borussenfront“ am 16. Mai 2012 ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Brisanterweise soll dies nicht an irgendeinem abgelegenen Ort, sondern in einer Diskothek mitten in der Dortmunder Innenstadt stattfinden.

Die „Borussenfront“ war in den 1980er Jahren eine der bekanntesten Hooligangruppierungen. Ihre Mitglieder prügelten sich nicht nur an Spieltagen mit gegnerischen Fans, sondern gingen auch außerhalb des Stadions auf MigrantInnen los. Auch optisch bezog man deutlich Stellung: die Dortmunder Hooligans benutzten dabei auch immer wieder NS-Symbole wie Runenschrift oder den SS-Totenkopf, etwa auf ihren Zaunfahnen oder T-Shirts. Dass dabei nicht nur ein Wille zur Provokation, sondern auch eine durchaus ernstgemeinte politische Einstellung zum Ausdruck kam, lässt sich am besten an der Person Siegfried Roland Borchardt zeigen: „SS-Siggi“ war Mitbegründer der neonazistischen „Kameradschaft Dortmund“ und fungierte früher in der Dortmunder Neonaziszene als Anmelder von zahlreichen Aufmärschen. Er war lange Zeit einer der führenden Köpfe der „Borussenfront“, die ihrerseits wiederum bis in die 90er Jahre hinein das Sagen auf der Dortmunder Südtribüne hatte. Doch spätestens seit ihrer großen “Jubiläumsfeier” zum 20-jährigen Bestehen war es merklich still um die Truppe geworden. Nachdem Ostern 2002 die Feier in Dortmund untersagt wurde, verlegte man die Veranstaltung auf einen Acker bei Kirtorf (Hessen) und reiste spontan mit den 150 Gästen zu dem Konzert der extrem rechten Bremer Band “Kategorie C”. Dort feierte man sich dann schließlich mit bis zu 600 Personen unter der Parole “SS, SA, Borussia” selbst.

„Auch wenn die Borussenfront als Gruppe in der Dortmunder Fanszene wie auch in der extremen Rechten keine große Rolle mehr spielt, hat sie doch immer noch viele Sympathisant_innen unter rechten BVB-Fans und Neonazis über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus. Dass die Borussenfront selbst extrem gewaltbereit ist, hat sie in den letzten 30 Jahren wiederholt unter Beweis gestellt. Von der Gewaltaffinität auch jüngerer neonazistischer BVB-Fans zeugt beispielsweise ein versuchter Angriff auf Gäste der Kneipe Hirsch-Q“, sagt Hannah Piehl, Sprecherin des Dortmunder Antifa-Bündnisses. Piehl weiter: „Eine Party der „Borussenfront“, die eine große Zahl gewalttätiger Neonazis in der Dortmunder Innenstadt versammelt ist eine Bedrohung für alldiejenigen, die sich in der Innenstadt bewegen und nicht ins Menschenbild der Neonazis passen.“

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NPD-Stand in Dortmund-Hombruch: Kläglicher Wahlkampfversuch http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/08/npd-stand-in-dortmund-hombruch-klaeglicher-wahlkampfversuch/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/08/npd-stand-in-dortmund-hombruch-klaeglicher-wahlkampfversuch/#comments Mon, 07 May 2012 23:58:34 +0000 Administrator News Rechte Übergriffe/ Aktivitäten http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/08/npd-stand-in-dortmund-hombruch-klaeglicher-wahlkampfversuch/ Am 04. Mai versuchte die NPD im Dortmunder Stadtteil Hombruch um Stimmen bei der kommenden Landtagswahl zu werben. Wie an den Tagen davor unter anderem in Düsseldorf und Bielefeld bauten die16 Neonazis einen Stand auf, zeigten Transparente und versuchten Reden zu halten und Jingles vom Band abzuspielen. Dabei wurden sie jedoch von etwa 30 Antifaschist_innen und Anwohner_innen gestört.

Lautstark wurden die rechten Möchtegern-Politiker_innen angeschrien und mit antifaschistischen Parolen übertönt. Auch für die Flyer der Rechten interessierte sich in Hombruch kaum jemand.
Auch wenn neben dem Essener NPDler Marcel Haliti extra der Parteivorsitzende Holger Apfel aus Sachsen angekarrt wurde – eine erfolgreiche Wahlkampfaktion sieht anders aus.

NPD-Stand in Dortmund-Hombruch

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200 Menschen gegen Pro NRW auf der Straße http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/04/pronrw-in-der-nordstadt-2/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/04/pronrw-in-der-nordstadt-2/#comments Fri, 04 May 2012 17:47:45 +0000 Administrator News Rechte Übergriffe/ Aktivitäten http://ajdortmund.blogsport.de/2012/05/04/pronrw-in-der-nordstadt-2/ Etwa 200 Menschen störten am gestrigen Donnerstag, den 03. Mai, eine Wahlkampfkundgebung von Pro NRW. Die sog. „Bürgerbewegung“ mit dem rassistischen Programm tourt seit Ende letzter Woche durch NRW, um ihre Hetze gegen Muslime vor Moscheen im ganzen Land zum Besten zu geben.

In Dortmund wollte Pro NRW vor der Moschee in der Kielstraße ihre Kundgebung abhalten, wurde jedoch von der Polizei auf den Bürgersteig an der Straßenecke Kielstraße/Nordstraße verwiesen. Der Bereich war extra für die zwölf Mitglieder der rechten Partei mit einer käfigartigen Gitterkonstruktion abgesperrt worden. In unmittelbarer Nähe sorgten die Gegendemonstrant_innen dafür, dass von den rassistischen Parolen gegen Muslime nichts zu verstehen war. Nachdem sich Pro NRW etwa zwei Stunden lang übertönen lassen musste, zog die Gruppe weiter nach Unna.

Bisher erreichten die rechten Wahlkämpfer wenig Aufmerksamkeit, sondern vor allem viel Protest. Der Blog Contrageben dokumentiert die Berichte vom Protest an den verschiedenen Stationen der Pro NRW-Tour.

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Naziübergriff auf Kneipe nach BVB-Spiel http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/23/naziuebergriff-auf-kneipe-nach-bvb-spiel/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/23/naziuebergriff-auf-kneipe-nach-bvb-spiel/#comments Mon, 23 Apr 2012 14:49:53 +0000 Administrator News Rechte Übergriffe/ Aktivitäten http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/23/naziuebergriff-auf-kneipe-nach-bvb-spiel/ BildIn der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es vor der Kneipe „Hirsch-Q“ in der Dortmunder Innenstadt zu einem Übergriff mehrerer Neonazis und rechter Fußballfans auf Kneipengäste.

Bereits um ca. 23 Uhr baute sich vor der Kneipe in der Brückstraße eine etwa zehnköpfige Personengruppe auf, die auf Höhe der Straße Helle befindliche Kneipengäste anpöbelte und mit rufen wie „SS, SA, Borussia“ und „Scheiß Antifa“ ihre rechte Gesinnung zeigten. Einige der beteiligten Personen fielen auch durch das Tragen von Kleidung der von Neonazis vertriebenen Kleidungsmarke „Thor Steinar“, sowie Fanbekleidung der rechten Hooligan-Band „Kategorie C“ auf. Die Personengruppe legte sich an einer in der Helle befindlichen Baustelle Flaschen und Baustellenutensilien als Wurfgeschosse bereit, verschwand jedoch nach dem Eintreffen der verständigten Polizei.

Wenige Stunden später, zwischen ein und zwei Uhr nachts, kam es zu einer weiteren Störung durch die Personengruppe, die mittlerweile auf ca. 15 Personen angewachsen war. Mit Holzlatten und anderen zum Teil der Baustelle in der Helle entnommenen Wurf- und Schlagwerkzeugen versuchte die Gruppe, die Gäste der Kneipe anzugreifen. Erst nach dem Eintreffen von Beamten der Polizeihundertschaft flüchteten die Angreifer abermals. Unter anderem durch Flaschenwürfe der rechten Fußballfans wurden mindestens drei Personen, die sich auf der Brückstraße aufhielten leicht verletzt.

Hanna Piehl, Sprecherin des Dortmunder Antifa-Bündnisses, äußert sich wie folgt zu dem Übergriff: „Dieser Vorfall reiht sich in eine lange Liste von geplanten Angriffen auf die ‚Hirsch-Q‘ wie auch auf andere Dortmunder Einrichtungen, die sich gegen Neonazis positionieren, ein.“

Piehl weiter: „Die Angreifer waren durch Kleidung und gerufene Parolen eindeutig als neonazistische Fans des BVB zu erkennen. Nachdem Mitglieder der Ultragruppierung ‚Desperados‘ bereits bei dem Spiel gegen den SV Werder Bremen durch ihre menschenverachtende Gesinnung in Erscheinung getreten sind, zeigt dieser Übergriff einmal mehr, dass es in gewissen Kreisen der Dortmunder Fanszene Anknüpfungspunkte für Neonazis gibt.“

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Ermittlungen gegen Polizeibeamte http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/05/ermittlungen-gegen-polizeibeamte/ http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/05/ermittlungen-gegen-polizeibeamte/#comments Thu, 05 Apr 2012 11:25:46 +0000 Administrator News Thomas Schulz http://ajdortmund.blogsport.de/2012/04/05/ermittlungen-gegen-polizeibeamte/ Wie die Oberstaatsanwaltschaft bestätigt, sind nach der Schmuddel-Gedenkkundgebung am 28.4 nicht nur Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer_innen eingeleitet worde.
Auch gegen einige Polizeibeamte der Dortmunder Hundertschaft wird ermittelt.
Die Kundgebung sollte an den nunmehr 7. Todestag des ermordeten Punks Thomas Schulz erinnern, als Polizist_innen die Teilnehmer_innen massiv angriffen, um nach eigenen Aussagen „Platzverweise durchzusetzen“.
Ein Video dokumentiert die Übergriffe der Beamt_innen:

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