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Sven K. erneut in Haft

BildAm Samstag den 26.11. kam es zu einem erneuten brutalen Naziübergriff.
Opfer waren zwei Jugendliche, die auf dem Weihnachtsmarkt von sechs Nazis aus der Skinheadfront Dortmund- Dorstfeld angegriffen wurden.
Die Nazis schlugen Flaschen zu und traten mit ihren Stiefeln auf sie ein als sie am Boden lagen.
Die beiden Jugendlichen erlitten Kiefer-Prellungen, Verletzungen an der Nase, Platzwunden, Blutergüsse und Gehirnerschütterungen.

Drei der sechs Angreifer konnten jedoch von der Polizei festgenommen werden.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung mit fremdenfeindlichem Hintergrund.
Unter den festgenommenen Nazis befand sich auch der 24-Jährige Sven K.
K. hatte im Jahr 2005 den Punk Thomas Schulz in Dortmund ermordet und wurde wegen Todschlags verurteilt.
Nach 5. Jahren wurde er vorzeitig entlassen und ist seit dem sowie bei Neonazidemos als auch bei brutalen und bewaffneten Übergriffen auf alternative Jugendliche beteiligt.

Nun sitzt Sven K. wegen dem Verstoß seiner Bewährungsauflagen erneut in Haft.

Deutsche Täter sind keine Opfer

BildIm folgenden möchten wir ein anonymes Bekennerschreiben von Indymedia zitieren…

Die Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 ging als Reichspogromnacht in die Geschichte ein.
In ganz Deutschland gingen Menschen von der NS-Ideologie angestachelt auf die Straßen und attackierten Juden und Jüdinnen, zerstörten deren Geschäfte und Wohnhäuser, schändeten jüdische Friedhöfe und steckten Synagogen in Brand.
In dieser Nacht wurden über 400 Menschen ermordet, oder in den Freitod getrieben.
Am nächsten Tag wurden 30.000 Juden und Jüdinnen in Arbeits- oder Vernichtungslager deportiert.

Die Grausamkeiten der Reichspogromnacht wurden von der Zivilbevölkerung getragen und stellen den Übergang zwischen dem offenen Antisemitismus und der systematischen Verfolgung von Juden und Jüdinnen dar.

Doch noch Heute ist Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft tief verankert und revisionistische Geschichtsumdichtungen publik.
So kann man nahezu in allen Dortmunder Stadtteilen Denkmäler für Wehrmachtssoldaten finden, die diese als Kriegshelden darstellen und damit ihre Gräueltaten legitimieren.

Diese werden nicht selten zum Ziel so genannter „Heldengedenken“ bei denen Dortmunder Neonazis sich versammeln, um die verstorbenen Täter zu betrauern.
Auch von der Mitte der Gesellschaft werden solche Denkmäler nicht kritisch betrachtet, sondern als Teil des Stadtbildes hingenommen, oder sogar als Erinnerungskultur begrüßt.

Deshalb haben wir uns, wie bereits im Februar dieses Jahres, dazu entschlossen das Denkmal in Löttringhausen zu „verunstalten“ und in dem Stadtteil Groß Barop Farbattacken auf diese verübt.

Deutsche Täter sind keine Opfer!

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Farbanschlag auf Tschechisches Konsulat

Bild
In der Nacht vom 2. auf den 3. November haben wir, Antifaschist_Innen aus Dortmund, einen Farbanschlag auf das Tschechische Konsulat verübt, denn die politischen Zustände in Tschechien sind weiter untragbar.
…heißt es in einem anonymen Bekennerschreiben auf Indymedia
Jetzt sind viele Farbflecken auf der Fassade des Gebäudes verteilt.

Die Täter_innen solidarisieren sich mit den Opfern der antiziganistischen Gewalt in Varnsdorf und fordern die teschichische Regierung zum Handeln auf.
In der Stadt kam es vermehrt zu Pogromen gegen Sinti und Roma.

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Pssssst!!!

BildPolizei ermittelt gegen Nazigegner_innen!

Die Recherchearbeit der Dortmunder Polizei bezüglich der Ermittlungen um die Proteste gegen den „nationalen Antikriegstag“ verbuchen dem Anschein nach keine großen Erfolge.
Bei vielen Personen, die am 2. oder 3. September festgenommen wurden, hat die zuständige Beamtin Nicole S. Hausbesuche gemacht bzw. versucht, telefonischen Kontakt aufzunehmen.
Die betroffenen wurden dazu aufgefordert, in einem persönlichen Rahmen Stellung zu den Gegebenheiten zu beziehen.
Denkt daran, auch ein netter Polizist ist ein Polizist!
Macht keine Aussage bei Polizei und/ oder Staatsanwalt.
Schließt vor den Beamt_innen die Tür oder legt das Telefon direkt zum Vorteil aller Betroffenen auf!

Wenn ihr Rechtsbeistand oder Tipps braucht, meldet euch bei eurer Ortsgruppe der Roten Hilfe.

Solidarität ist eine Waffe!

Mete Tuncer wurde freigelassen

BildDie einwöchige Mobilisierung hat ihre Früchte getragen: Mete Tuncer wurde aus der Haft entlassen, wenn auch sein Auslieferungsprozess weiterhin fortgesetzt wird.
Mete Tuncer wurde auf Grund eines Auslieferungsantrages der Türkei am 25. Oktober 2011 in Recklinghausen verhaftet.
Mete Tuncer war im Rahmen des TIKB-Verfahrens (Bund revolutionärer Kommunisten der Türkei) bereits 11 Jahre lang im Gefängnis und kam im März 2009 frei, da sein Verfahren über 10 Jahre andauerte und er noch nicht rechtskräftig Verurteilt war. Im Mai 2010 wurde er von der türkischen Justiz zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Anschließend floh er im September 2010 nach Deutschland und beantrage politisches Asyl. Sein Asylprozess ist noch nicht abgeschlossen.

Nach seiner Inhaftierung wurde die „Freiheit für Mete Tuncer, Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ Kampagne gestartet. Gemeinsam mit diesem Fall wurde gegen die Repressalien aufgerufen, die politische Asylbewerber der letzten Jahre erleiden mussten. Parteien und Abgeordnete, Juristen und Journalisten, Menschenrechtsbewegungen und Revolutionäre haben gemeinsam für die Freilassung Mete Tuncers mobilisiert.
Auch Mete Tuncer hat gegen diesen Angriff und diese Ungerechtigkeit protestiert, in dem er trotz seiner Diabetes-Erkrankung von dem ersten Tag seiner Inhaftierung an in einen Hungerstreik getreten ist.
Alle Anstrengungen und Bemühungen haben an diesem 2. November 2011 ihre Früchte getragen: Mete Tuncer wurde Freigelassen.
Wir danken allen Genossinnen und Genossen und unseren Freunden für die tatkräftige Unterstützung in diesem Fall. Wir danken all jenen, die mit ihrer Unterschrift ihre Stimme gegen diese Ungerechtigkeit erhoben haben und wir danken allen, die mit uns vor der JVA in Bochum Schulter an Schulter protestiert haben.

Dies ist unser gemeinsamer Sieg!

Freiheit für Mete Tuncer!

BildMete Tuncer wurde am 25. Oktober 2011 in Recklinghausen verhaftet, vor einen Strafrichter gestellt
und befindet sich nun im Gefängnis.

Aufgrund eines Suchbefehls der Interpol soll Mete Tuncer dem türkischen Staat ausgeliefert werden.
Begründet wird dies mit der „Gefahr, die von ihm gegen den Staat“ ausginge. Diese Auslieferung
würde sich an eine Serie von Abschiebungen fortschrittlicher und revolutionärer Menschen
durch europäische Staaten an die Türkei reihen. Yusuf Karaca, Süleyman Şahin, Zeynep Yeşil,
Veysel Çınar, Binali Yıldırım und Muzaffer Ayata sind nur einige Beispiele von vielen.
Mete Tuncer war im Rahmen des TIKB (Bund revolutionärer Kommunisten der Türkei) Verfahrens
bereits 11 Jahre lang im Gefängnis und kam im März 2009 frei, da sein Verfahren über 10 Jahre andauerte
und er noch nicht rechtskräftig Verurteilt war. Im Mai 2010 wurde er von der türkischen
Justiz zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. (mehr…)

In Gedenken an Josef Anton Gera

BildAm 14 Oktober 1997 wurde der 59-Jährige Josef Anton Gera in Bochum von Nazis tödlich verletzt.
Drei Tage darauf, am 17. Oktober starb er aufgrund dieses schweren Angriffes im Krankenhaus.
An seinem Todestag, 14 Jahre nach seinem Tod wollen wir erneut daran erinnern, warum Gera sterben musste.
Zusätzlich wollen wir den Hass der Täter in einen gesellschaftlichen Kontext stellen und die Alltäglichkeit von Homophobie aufzeigen.
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Erneute Konzertstörung durch Neonazis in Dortmund

BildIn der Nacht zu Sonntag wurde ein Hip-Hop Konzert in der Jugendfreizeitstätte-Hombruch von einem agressiven, bewaffneten Neonazi gestört.

Wir wollen den genauen Tathergang hier protokollieren:

Der 18-jährige wurde schon einmal auf einem vorherigen Konzert in der Jugendfreizeitstätte durch das provokante Tragen von „Thor Steinar“ Kleidung auffällig.
Dieses mal sagte er einem Deutsch-Afrikaner, er habe nicht so viel zu sagen wie er selbst , da seine Familie schon über mehrere Generationen Deutsch sei. Danach verließ er die Räumlichkeiten und beleidigte einige Konzertbesucher_innen die vor der Tür standen.
Der Dortmunder Neonazi stellte sich bewaffnet mit einem Messer und einem Teleskopschlagstock, einige Meter vor die Tür der Räumlichkeiten, und machte einen Hitlergruß.
Die Situation konnte jedoch vorab durch das Einschreiten eines Mitarbeiters deeskalierd werden.

Einige Zeit später, nach Ende des Konzerts wurde der Neonazi ein weiteres Mal auffällig.
Als 12 der Konzertbesucher_innen auf dem Weg zur einer Bahnhaltestelle waren, trafen sie erneut auf den jungen Nazi. Dieser hatte nun Verstärkung dabei. Zusammen mit seinem Bruder, bedrohte er die Konzertbesucher_innen mit jeweils einem Baseballschläger.
Die 12 Personen konnten den beiden Brüdern den Baseballschläger entwenden, sie überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Als die Polizei die zwei Täter durchsuchte fanden sie die Stichwaffe mit welcher der 18-jährige vor dem Jugendzentrum hantierte.